Die Waldmaus saß auf ihrem Bänklein vor ihrem Haus, als plötzlich der Adler Franz herbei flatterte und sich zu ihr setzte. „Ich möchte wieder gerne einmal ein Grillfest veranstalten am Spielplatz!“, sagte die Waldmaus. „Genau, das wird so schön sein“, antwortete der Adler Franz.

„Dann müssen wir schnell ein paar Leute einladen“, sagte die Waldmaus und schon saß sie auf dem Rücken vom Adler Franz und sie flogen zuerst zum Heinrich der Feldmaus.

Von oben sahen sie wie Heinrich gerade am Feld stand und Kartoffeln aus der Erde holte. „Hallo mein lieber Bruder“, sagte die Waldi als sie vom Rücken des Adlers heruntersprang. „Hallo ihr beiden, wie geht es euch?“, fragte Heinrich. „Gut“, sagte die Waldmaus. „Ich war heute Mittag beim Quasi Käse holen und weil morgen so schönes Wetter sein wird, möchte ich ein Grillfest am Spielplatz veranstalten. Da bräuchten wir deine guten Hauswürsteln zum Grillen.“, meinte die Waldmaus. „Ja, dann werde ich auch noch ein paar Erdäpfel mitnehmen morgen!“, antwortete Heinrich. „Gut, bis morgen!“, rief die Waldmaus und sie flog mit dem Adler Franz weiter zur Tschitschi und zum Biber Max um alle ihre Freunde einzuladen.

Am nächsten Tag trafen sich die Waldmaus und alle ihre Freunde am Vormittag schon am Waldspielplatz. Dort war es sehr schön, die Kinder konnten spielen und ein Bach floss durch den Spielplatz und hinter dem Spielplatz wo der Bach in den Wald hineinführte, da wurde das Bächlein größer und sah aus wie ein kleiner See.

Der Adler Franz und der Biber Max machten ein schönes Feuer und es dauerte nicht lange und sie konnten die Bratwürste von der Feldmaus auf den Grillrost legen. Durch den Duft der Bratwürste angezogen kamen viele Kinder vom Wald herbei und spielten mit Tschitschi und sie liefen am Spielplatz herum und das Fest wurde immer schöner.

„Essen ist fertig!“, rief die Waldi. Die Bratwürste, der Schmelzkäse, die Kartoffeln, das schmeckte ihnen so gut. „Wie fein ist es hier in der Wiese zu liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen“, dachte sich die Waldmaus. Weil dem Biber Max schon zu heiß war, kühlte er sich im Bach ab und die meisten Tiere folgten ihm und plantschten im Bach herum. Die Woche endete mit einem fröhlichem Fest und vergnügt und gut gelaunt kehrten die Tiere abends in ihre Nester und Häuser zurück. Die Waldi freute sich über das gelungene Grillfest und dachte kurz vor dem Einschlafen: „Ich bin so froh, dass ich hier im Einsiedlerwaldele wohnen darf.“

Hier kannst du die Geschichte anhören: GRILLFEST

 

 

 

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